mit dem freund ist schluss. es ist traurig. es ist sehr traurig. er ist ein lieber kerl, aber er hat einige macken, die sehr gegen unsere eigenen macken ankämpfen mussten. wir haben versucht verständnis zu haben, haben versucht es zu ertragen, am ende ging's dann doch nicht.
also wieder single.
und die suche geht weiter.
wir sind im moment ein ziemlich gutes team, obwohl wir immer noch versuchen in unsere alpträume und flashbacks einzugreifen und darin nicht sonderlich erfolgreich sind. wir versuchen uns darin zu wehren - wir großen, für die kleinen. aber es geht mehr schlecht als recht.
oh well.
in der therapie arbeiten wir sehr fleißig zusammen. im leben auch. es geht weiter. alles hat ein ende nur die wurst hat zwei...
lalaalala
(wir bedanken uns für diesen ohrwurm bei clara... meh)
Mittwoch, 15. Mai 2013
Dienstag, 30. April 2013
Streit, Wut und Flashbacks
Wir hatten Streit mit dem Freund vor mehr als einer Woche. Die Versöhnung danach war schön, wenn auch schwierig. Dennoch... wir konnten endlich unsere Wut rauslassen und haben ihm all die Dinge, die uns furchtbar wurmen, und das schon seit Monaten, an den Kopf geworfen. Vor allem Clara hat die Dinge ausgesprochen, die eine tiefe Wahrheit in sich beinhalteten.
Dieses Wochenende verbrachten wir mit Tanzen und schönen Momenten mit dem Freund.
Doch Sonntag war es dann so weit: die Flashbacks kündigten sich an, indem wir einen unglaublich starken Drang zur Selbstverletzung hatten. Wir wollten uns weh tun. So richtig, richtig weh tun.
Montag haben wir dann nachgegeben. Wir schnitten uns und verbrannten uns. Es kam zuerst Erleichterung, doch dann war das Gefühl da, mehr machen zu müssen, viel mehr. Und dann war es so weit: die Flashbacks waren auf einmal da. So lebhaft, als würde es wieder passieren.
Der Freund hat uns gehalten und gestreichelt und das hat gut getan.
Heute fühlen wir uns schon besser, wenn auch unser System noch immer im Chaos ist.
Es geht drunter und drüber. Alle sind in Aufruhr.
Wie gut, dass wir heute Therapie haben.
Das wird bestimmt gut.
Wir haben uns letzten Dienstag zum ersten Mal wirklich auf eine Trance eingelassen (in der Therapie) und es war eine gute Erfahrung, auch wenn es die Flashbacks wahrscheinlich wieder ein wenig in den Vordergrund gerückt hat.
Das Leben ist für uns im Moment sehr schwer. Wir tun uns nicht leicht damit, alles unter Kontrolle zu halten.
Aber es geht weiter. Und das ist doch schon etwas.
Dieses Wochenende verbrachten wir mit Tanzen und schönen Momenten mit dem Freund.
Doch Sonntag war es dann so weit: die Flashbacks kündigten sich an, indem wir einen unglaublich starken Drang zur Selbstverletzung hatten. Wir wollten uns weh tun. So richtig, richtig weh tun.
Montag haben wir dann nachgegeben. Wir schnitten uns und verbrannten uns. Es kam zuerst Erleichterung, doch dann war das Gefühl da, mehr machen zu müssen, viel mehr. Und dann war es so weit: die Flashbacks waren auf einmal da. So lebhaft, als würde es wieder passieren.
Der Freund hat uns gehalten und gestreichelt und das hat gut getan.
Heute fühlen wir uns schon besser, wenn auch unser System noch immer im Chaos ist.
Es geht drunter und drüber. Alle sind in Aufruhr.
Wie gut, dass wir heute Therapie haben.
Das wird bestimmt gut.
Wir haben uns letzten Dienstag zum ersten Mal wirklich auf eine Trance eingelassen (in der Therapie) und es war eine gute Erfahrung, auch wenn es die Flashbacks wahrscheinlich wieder ein wenig in den Vordergrund gerückt hat.
Das Leben ist für uns im Moment sehr schwer. Wir tun uns nicht leicht damit, alles unter Kontrolle zu halten.
Aber es geht weiter. Und das ist doch schon etwas.
Donnerstag, 4. April 2013
everything will be alright in the end. if it's not alright, it's not the end.
breathe in breathe out.
atmen.
einfach nur atmen und sein.
ich habe von jemandem in einem multiplen forum, in dem ich mitglied bin, den tipp bekommen, doch für meine "headmates" etwas nettes zu tun, ihnen mit liebe zu begegnen.
etwas, das ich ganz furchtbar vernachlässigt habe zu tun.
also werde ich heute liebevolle dinge für mich und alle meine inneren mitbewohner tun.
und atmen.
ich werde ganz viel, einfach nur, atmen.
atmen.
einfach nur atmen und sein.
ich habe von jemandem in einem multiplen forum, in dem ich mitglied bin, den tipp bekommen, doch für meine "headmates" etwas nettes zu tun, ihnen mit liebe zu begegnen.
etwas, das ich ganz furchtbar vernachlässigt habe zu tun.
also werde ich heute liebevolle dinge für mich und alle meine inneren mitbewohner tun.
und atmen.
ich werde ganz viel, einfach nur, atmen.
Mittwoch, 3. April 2013
im sumpf waten
Therapie ist in letzter Zeit - wie es scheint - einfach nur Geld- und Zeitverschwendung.
Ich befinde mich innerlich in einem Sumpf. Es scheint, es gibt kein Entkommen.
Die Therapeutin bemüht sich jedesmal mich zu erreichen, aber es geht nicht.
Es scheint, ich kann es nicht zulassen.
Ich spüre ihren Frust, ob sie's sagt oder nicht.
Ich bin auch frustriert. Und ziemlich einsam.
Es ist so schwierig im Moment meinen Mund zu öffnen und irgendetwas zu sagen, was mich betrifft.
Vielleicht werde ich ihr einen Brief schreiben, wenn schon das Mund öffnen und laut aussprechen nicht funktioniert.
Aber ich bin so frustriert. Seit drei Therapie-Stunden oder länger, also drei Wochen oder länger, rennt das jetzt schon so.
Und Innen wird geschwiegen. Keine Antwort, keine Dialoge, keine Gespräche, die im Hintergrund ablaufen.
Einfach nur: STILLE.
Und ich denke, das trägt bei zu den Wänden, die ich um mich aufgebaut habe.
Ich weiß nicht, wie ich dem Ganzen entkommen kann.
Ich befinde mich innerlich in einem Sumpf. Es scheint, es gibt kein Entkommen.
Die Therapeutin bemüht sich jedesmal mich zu erreichen, aber es geht nicht.
Es scheint, ich kann es nicht zulassen.
Ich spüre ihren Frust, ob sie's sagt oder nicht.
Ich bin auch frustriert. Und ziemlich einsam.
Es ist so schwierig im Moment meinen Mund zu öffnen und irgendetwas zu sagen, was mich betrifft.
Vielleicht werde ich ihr einen Brief schreiben, wenn schon das Mund öffnen und laut aussprechen nicht funktioniert.
Aber ich bin so frustriert. Seit drei Therapie-Stunden oder länger, also drei Wochen oder länger, rennt das jetzt schon so.
Und Innen wird geschwiegen. Keine Antwort, keine Dialoge, keine Gespräche, die im Hintergrund ablaufen.
Einfach nur: STILLE.
Und ich denke, das trägt bei zu den Wänden, die ich um mich aufgebaut habe.
Ich weiß nicht, wie ich dem Ganzen entkommen kann.
Sonntag, 31. März 2013
multipel sein und das tägliche leben
gestern haben meine mutter und ich handys getauscht. ich habe auf meiner sim karte SO viele nummern entdeckt, von denen ich keine ahnung habe, wer diese menschen sein könnten. sehr eigenartig. ich habe nur gelacht und gestaunt, während meine mutter meinte, es wären vielleicht nummern, die leute von innen gespeichtert haben. namen über namen, die mir nichts, aber auch absolut nichts, sagten. es war wirklich ein komischer moment.
manchmal rauche ich eine zigarette und zünde mir danach wieder eine an, weil ich nicht das gefühl habe, dass ICH diese zigarette geraucht hätte und ich mich fühle, als hätte ich seit stunden keine geraucht.
heißt das ich war seit stunden irgendwie abwesend? wahrscheinlich.
das multipel-sein machte sich vor jahrzehnten in meinem leben breit und es fiel mir erst vor wenigen jahren auf, wie eigenartig das alles ist.
heute bin ich um 2 uhr nachts (na ja - mit der zeitumstellung um 3 uhr nachts) aufgewacht und fühlte mich, als wäre ich gerade aufgestanden und hätte mich wieder hingelegt. als wäre da jemand innen wach gewesen und hätte versucht es zu vertuschen, und sich schnell wieder ins bett gelegt, als er oder sie bemerkt hat, dass ich dabei war aufzuwachen.
solche dinge passieren öfter. nur so kleine momente und hinweise, dass da andere sind innen.
und ein eindeutiger hinweis darauf, dass ich mich wieder mehr mit meinem innen auseinander setzen muss.
manchmal rauche ich eine zigarette und zünde mir danach wieder eine an, weil ich nicht das gefühl habe, dass ICH diese zigarette geraucht hätte und ich mich fühle, als hätte ich seit stunden keine geraucht.
heißt das ich war seit stunden irgendwie abwesend? wahrscheinlich.
das multipel-sein machte sich vor jahrzehnten in meinem leben breit und es fiel mir erst vor wenigen jahren auf, wie eigenartig das alles ist.
heute bin ich um 2 uhr nachts (na ja - mit der zeitumstellung um 3 uhr nachts) aufgewacht und fühlte mich, als wäre ich gerade aufgestanden und hätte mich wieder hingelegt. als wäre da jemand innen wach gewesen und hätte versucht es zu vertuschen, und sich schnell wieder ins bett gelegt, als er oder sie bemerkt hat, dass ich dabei war aufzuwachen.
solche dinge passieren öfter. nur so kleine momente und hinweise, dass da andere sind innen.
und ein eindeutiger hinweis darauf, dass ich mich wieder mehr mit meinem innen auseinander setzen muss.
Freitag, 29. März 2013
alleine?
Ich weiß nicht warum, aber heute fühle ich mich von der ganzen Welt verlassen. Ich habe Freunde kontaktiert, meine Mutter angerufen. Aber trotzdem fühle ich mich so alleine.
Ich weiß nicht, was dieses Gefühl getriggert hat. Es ist einfach da.
Wahrscheinlich habe ich wieder von ehemaligen Freunden geträumt, die ich von ganzem Herzen geliebt habe... und mit denen ich keinen Kontakt mehr habe, weil sie keinen mehr wollten.
Ich vermisse sie immer noch. So viele Jahre sind seither vergangen - neun ganze Jahre - und immer noch vermisse ich sie. Ich weiß nicht, was ich NOCH tun könnte, um den Schmerz zu heilen. Er ist einfach da und brennt und brennt und brennt in mir.
Ich fühle mich alleine und alleine und ich weiß nicht warum.
Ich habe so vieles. So viele Menschen um mich, die mich wirklich gern zu haben scheinen.
Es ist niemals genug.
Es ist deshalb niemals genug, weil das Gefühl aus meiner Kindheit kommt.
Als Kind war ich *wirklich* immer alleine. Als Kind hat mir niemand geholfen über die schrecklichen Gewaltsituationen hineweg zu kommen. Ich musste alleine damit fertig werden.
Und daher... fühle ich mich immer noch alleine.
Verlassen.
Meine Therapeutin meinte ich solle anfangen mir selbst von dem Schmerz zu berichten. Es ist kaum möglich. Ich hatte vor das ganze aufzuschreiben und mir dann selbst vorzulesen. Einen Teil konnte ich schreiben, aber das Vorlesen... das funktioniert nicht. Ich kann mich einfach nicht überwinden.
Irgendwann muss das Erzählen beginnen.
Ich weiß nicht, was dieses Gefühl getriggert hat. Es ist einfach da.
Wahrscheinlich habe ich wieder von ehemaligen Freunden geträumt, die ich von ganzem Herzen geliebt habe... und mit denen ich keinen Kontakt mehr habe, weil sie keinen mehr wollten.
Ich vermisse sie immer noch. So viele Jahre sind seither vergangen - neun ganze Jahre - und immer noch vermisse ich sie. Ich weiß nicht, was ich NOCH tun könnte, um den Schmerz zu heilen. Er ist einfach da und brennt und brennt und brennt in mir.
Ich fühle mich alleine und alleine und ich weiß nicht warum.
Ich habe so vieles. So viele Menschen um mich, die mich wirklich gern zu haben scheinen.
Es ist niemals genug.
Es ist deshalb niemals genug, weil das Gefühl aus meiner Kindheit kommt.
Als Kind war ich *wirklich* immer alleine. Als Kind hat mir niemand geholfen über die schrecklichen Gewaltsituationen hineweg zu kommen. Ich musste alleine damit fertig werden.
Und daher... fühle ich mich immer noch alleine.
Verlassen.
Meine Therapeutin meinte ich solle anfangen mir selbst von dem Schmerz zu berichten. Es ist kaum möglich. Ich hatte vor das ganze aufzuschreiben und mir dann selbst vorzulesen. Einen Teil konnte ich schreiben, aber das Vorlesen... das funktioniert nicht. Ich kann mich einfach nicht überwinden.
Irgendwann muss das Erzählen beginnen.
Montag, 25. März 2013
heute fühle ich mich reich.
Heute fühle ich mich tatsächlich reich. Ich habe gute Freunde, die für mich da sind, die mir in aller Früh schon eine SMS schicken und mir alles Gute für den Tag wünschen, da ich heute wieder ehrenamtlich werben gehe.
Ich habe eine Mutter die immer für mich da ist. Und auch einen Freund, der sehr lieb ist. :)
Ich habe Gedichte und Geschichten in meinem Kopf.
Ich habe dutzende Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, wo Abenteuer und Trauriges und Schönes auf mich warten.
Ich habe viele viele Kugelschreiber und Notizbücher. Ich habe einen Kaffee in der Früh und einen Energy Drink, wenn ich den will.
Ich habe so vieles Schönes in meinem Leben!
Heute fühle ich mich reich.
Auch wenn ich mir manchmal darüber Sorgen mache, wie ich über's Monat komme, auch wenn ich manchmal tieftraurig, verschreckt und ängstlich bin,...
HEUTE fühle ich mich wunderbar und reich. :)
Ich habe eine Mutter die immer für mich da ist. Und auch einen Freund, der sehr lieb ist. :)
Ich habe Gedichte und Geschichten in meinem Kopf.
Ich habe dutzende Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, wo Abenteuer und Trauriges und Schönes auf mich warten.
Ich habe viele viele Kugelschreiber und Notizbücher. Ich habe einen Kaffee in der Früh und einen Energy Drink, wenn ich den will.
Ich habe so vieles Schönes in meinem Leben!
Heute fühle ich mich reich.
Auch wenn ich mir manchmal darüber Sorgen mache, wie ich über's Monat komme, auch wenn ich manchmal tieftraurig, verschreckt und ängstlich bin,...
HEUTE fühle ich mich wunderbar und reich. :)
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